Archive for Juni, 2005

Conil en el tiempo

Könnte ich direkt anfangen zu heulen, wenn ich das wieder sehe. Ich habe Conil das erste mal in 1985 (glaube ich) besucht. 20 Jahre später ist der ort zu so etwas wie meine zweite heimat geworden. Ein kleines Paradies. Bleibt zu hoffen, dass die Ofiziellen und der Geldadel nicht der Versuchung unterliegen, der auch die Costa del Sol in den Dreck getreten hat.

mí conil

Schon komisch. So ein ähnliches Video, wie das bei Youtube habe ich auch schon mal gemacht. OK, meins ist ein bisschen psychedelischer, weil ich einen grossteil der Strecke gelaufen bin und das Video deshalb ein bisschen so aussieht, als hätts ein grosser brauner Petz gedreht. Es wackelt halt ein bisschen. Dafür ist meins selbstgemacht und … auch sehr schön :-))

Stadtflucht / evasión de la ciudad

evasion.jpgAngesichts der klimatischen Verhältnisse aber auch der ewigen Nörgeleien ob der äusseren Umstände, die zumeist subjektiv empfunden und oft auch nur ein Leiden auf hohem Niveau sind, ist man geneigt die Stadt zu verlassen, sich in ruhigere Gefilde zu begeben.

Rein objektiv darf behauptet werden, dass statische Eindrücke oder das Weglassen von zuviel Abwechslung das ist, was gemeinhin als Entspannung empfunden wird.

Dabei muss es nicht gleich die unendliche Abgeschiedenheit höchster Bergregionen oder das Abtauchen in die Tiefsee sein. Ein klarer Blick auf einfache, sich vermeintlich treffende Zeitachsen, das kurze Innehalten an der Ecke vor der nächsten Entscheidung, der richtige Abstand für einen Augenblick wirkt manchmal schon Wunder.

So wird auch empfundene Enge, das Gefühl des eingeschlossenseins überwunden und das, was von innen wie das Gitter eines Gefängnisses wirkt, vermittelt von aussen plötzlich das Gefühl von Sicherheit.